Photovoltaik Förderung
Durch die Förderung der Solarenergie ist eine der am stärksten wachsenden Industrien in Deutschland entstanden, die außerdem als Innovationsträger hervorragende Exportchancen hat.
Kaum ein Häuslebauer versäumt es, sich eine Photovoltaikanlage aufs Dach zu bauen, garantiert sie ihm doch über die nächsten Jahrzehnte sichere Einnahmen, zumindest in der Höhe, dass sich die Anlage amortisiert und der eigene Energieverbrauch damit abgedeckt ist. Die Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz erfolgt nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und wird 20 Jahre lang vergütet. Die Höhe der Photovoltaik Förderung hängt vom Jahr der Inbetriebnahme, der Anlagengröße und der Montageart ab. So wird eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage stärker gefördert, weil sie in aller Regel von privaten Investoren bertrieben wird. Unter anderen bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Kredite für die Investition in Photovoltaik-Anlagen an. Die Ausgaben dafür amortisieren sich nach etwa 14 bis 18 Jahren. Mit ihrer Inbetriebnahme wird die CO2-Emission deutlich reduziert. Durch jedes von einer solchen Anlage erzeugte Kilowatt Spitzenleistung werden etwa sieben Tonnen CO2-Ausstoss vermieden. Photovoltaikanlagen gelten schon deshalb als sehr umweltfreundlich, weil sie während ihrer Betriebszeit mehr Strom erzeugen als für ihre Herstellung benötigt wurde. Deutschland ist zusammen mit Japan führend beim Einsatz der Photovoltaik, wobei Photovoltaik Hersteller aus beiden Ländern Weltmarktführer sind.
Das Wachstum der erneuerbaren Energien setzte sich unaufhaltsam fort. So lag ihr Anteil am Endenergieverbrauch in 2009 erstmals bei mehr als zehn Prozent, wie die aktuelle Publikation „Erneuerbare Energien in Zahlen“ des Bundesumweltministeriums zeigt. Insgesamt haben danach Wind, Biomasse, Wasser, Photovoltaik und Geothermie einen Anteil von 16,3 Prozent am deutschen Stromverbrauch. Die Photovoltaik schaffte knapp den Sprung über die Prozenthürde. Deutlich vor ihr rangierten die Windenergie (6,6 Prozent), Biomasse (5,2 Prozent) und Wasserkraft (3,3 Prozent), die zusammen den Hauptanteil der erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung einbringen.